Kalliope

Schubert’s Winterreise

Franz Schubert: die Winterreise:
17./18.11.18 (NL):   Winterreise van Schubert uitleg en CV.s
Samstag 17.11.18 : 14h30 in VITALIS PARC IMSTENRADE-Orangerie
 Zaterdag                Parc Imstenrade 66, 6418 PP Heerlen
Entree: € 7,50

Samstag 17.11.18: 20h00 in der Kloosterbibliotheek Wittem
                                 Wittemer Allee, 32 6286 AB Wittem

                                  Entree: € 10,00
Na afloop is er op beide locaties gelegenheid elkaar gezellig te ontmoeten.
Voor informatie en/of reserveren van kaarten gaarne contact opnemen met
Marie-Louise Weerts, mla.weerts@planet.nl, tel. 0031 45 5751226
Gerry van der Linden, tel. 0031 45 5751226

 


Sa 24.11.18: BASEL:19h30 Freie Musikschule,
Gellertstrasse 33, 4052 Basel

So 25.11.18: 16h30:  Nydeggstalden 34, 3011 Bern
Pflegestätte für musische Künste,
Am Flügel:   Rauf Mamedov    Gesang: Regula Berger

Der Liedzyklus „die Winterreise“ bildet den  Höhepunkt in Schuberts Liedschaffen und zudem den Gipfel romantischer Liedkunst: Vierundzwanzig Seelenzustände, Gedichte von Wilhelm Müller, vertont von Franz Schubert, er nannte sie selber ein Zyklus schauerlicher Lieder, die ihm mehr als alle andern gefallen.
„Die „Winterreise“ erscheint als Gedichtsammlung in einer Zeitschrift, die im österreichischen Polizei- und Überwachungsstaat der Schubert-Zeit verboten wird. Auch die Lektüre ist strafbar. Schubert liest die Gedichte trotzdem und schreibt 1827 Musik dazu. „Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh‘ ich wieder aus“ – Worte und Töne, die immer wieder Aktualität finden. Grenzenlos subjektiv besingt der Winterreisende sein Schicksal. Eines, das viele Zuhörer nachempfinden können, das offen für viele Deutungen ist. Der Pianist und Liedimprovisator Michael Gees sieht darin die Idee, sich seinem Leben und Schicksal zu stellen, wie er sagt: „In dieser Herausforderung besteht die eigentliche Mission der Winterreise und der innere Grund dafür, warum dieses Stück so außerordentlich populär ist, warum es die Menschen so angeht, warum es sie so betrifft, warum beispielsweise gleich nach Ende des zweiten Weltkrieges die Leute scharenweise in die Winterreise gepilgert sind.“ Bis heute gehört Schuberts „Winterreise“ zu den meistaufgeführten und -aufgenommenen Liederzyklen.“
Zitiert nach einer Werkbesprechungs-Collage von Antonia Ronnewinkel

Siehe: https://www1.wdr.de/radio/wdr3/musik/wdr3-werkbetrachtungen/werkbetrachtung-schubert-winterreise-100.html

Wieso singe ich als Sängerin die Winterreise?
Für mich ist der Zyklus mehr als die Leidensgeschichte eines zurückgewiesenen Liebhabers, es geht um alles, was die menschliche Seele durchleidet und  bewegt auf ihrem Weg zur Vollkommenheit, der Schmerz ist so existenziell, dass die Erlösung im trübsten Klang in den meisterhaft differenzierten harmonischen Stimmungen und Details durchleuchtet.  Und das alles in einer  Dichtheit wie es kaum vergleichbar in der  Musik zu finden ist. Ich empfinde dieses Werk als Trost als kraftspendend eine Art Einweihung durch den Schmerz, durch das Leben.
So paradox es klingen mag nach meiner Empfindung spendet dieser Zyklus  auf höchstem Niveau Zuversicht und Mut: der Weg durch den Schmerz ins Licht der Erlösung.